Basenji – kleiner, kurzhaariger Jagdhund, der auf dem Territorium des Kongos, des Sudans und Liberias lebt. Ähnliche Hunde kann man auch im Dschungel Malaysias finden. Sie sind dadurch bekannt, dass sie nicht bellen können, aber sie sind keine stummen Hunde. Basenji geben eigentümliche Laute von sich, als ob sich Lachen und Jodeln vermischen würden.
Auf den Reliefs der ägyptischen Grabanlagen wurden Hunde dargestellt, die den Basenji sehr ähnlich sehen. Sie waren in schöne Stoffe eingewickelt und ihre Halskette waren mit Edelsteinen verziert. Für die Pharaonen war der Basenji nicht nur ein Jagdhund, sondern auch ein lebendiges Amulett, von denen sich die Herrscher versprachen, vor schwarzer Magie und vor anderen Zaubern beschützt zu werden. Es ist möglich, dass der Basenji von den zentralafrikanischen Pariahunden abstammt.
Am Ende des 18. Jahrhunderts wurden Basenji von westlichen Reisenden verschieden benannt: Kongo-Terrier, Azande-Hund, Bango-Terrier, afrikanischer Wildhund, Wildhund von Lagos sowie Niamniam-Terrier.
Im Jahre 1895 brachten englische Seefahrer diese ungewöhnlichen Hunde zum ersten Mal nach England. Allerdings haben sich diese Exemplare mit der Pest angesteckt und sind verstorben. Erst 1937 bekamen die Engländer die Möglichkeit diese Hunderasse näher kennen zu lernen – aus Afrika eingeführte Basenji wurden im Zoo ausgestellt. Im selben Jahr wurde ein Basenji-Paar auch nach Amrika gebracht. Leider verstarben die Hündin und ihre Welpen an der Pest.
Im Jahre 1941 wurde eine Hündin aus Afrika nach Boston gebracht. Diese wurde mit einem schon vorher nach Boston gebrachtem Hund gepaart und so kam es zum ersten Wurf der Basenji in Amerika.
So begann die Zucht der Basenji in den USA, Kanada und Großbritannien und später auch in anderen europäischen Ländern. In Russland trifft man auf Basenji erst nach 1997. Das waren Hunde aus der französischen Hundezucht «Out of Afrika», und der erste Wurf war 1998. Hunde aus der russischen Zucht bekommen hohe Bewertungen von ausländischen Experten.
Früher wurden anhand des Standards zwei Arten von Basenji unterschieden: der Flachland-Basenji (Höhe 40cm, Farbe – Strohfarbe mit Weiß) und der Wald-Basenji (kleiner vom Wuchs, dunklere Farbe). Der zweite Teil der Bezeichnung “Terrier” assoziiert möglicherweise, dass die Hunde den englischen Toy Terriers ähneln und Bisamratten jagten, die Aborigines aßen.
Basenji sind ausgewogene Langbeiner mit feinem Körperbau und mit elegantem, aristokratischem Aussehen. Basenji sind wache und schlaue Tiere. Der Kopf eines Basenjis hat spitze und aufrecht stehende Ohren. Bei Anstrengung wird die Stirn mit dünnen Falten bedeckt. Der Hals ist hoch angesetzt mit einem graziösen Bogen, einem tiefreichenden bis mäßig tiefreichenden Brustbein, einem angezogenen Bauch, einer hoch angesetzten Rute – das alles zusammen bildet eine feine aristokratische Erscheinung.
Ein Basenji ist ein wunderbarer und liebevoller Kamerade, sogar so spielerisch und zart wie ein Kätzchen. Für diese Hunderasse ist eine ungewöhnliche Sauberkeit charakteristisch: Ein Basenji wäscht sich ähnlich wie Katzen und besitzt keinen für Hunde typischen Geruch, deshalb ist er ein ideales Haustier für alle, die ein sauberes Zuhause lieben.
Auch im Umgang mit Kindern ist ein Basenji sehr lieb, allerdings mit den Vertreter der eigenen Rasse kann er sich in einen Kampf verwickeln.
Zu den Liebhabern dieser Hunderasse gehören Vertreter der High-Society. Der ehemaligen Königin der Niederlande Juliana wurde zum Jubiläum ein Porträt gereicht: Ihr Porträt zusammen mit ihrem Liebling Basenji Zara. Der ägyptische König Faruk trennte sich nicht von seinen Lieblingen, auch nicht nach seiner Abdankung und nach der Auswanderung nach Monako. Viele Königshäuser haben diese Hunderasse jahrzehntelang als Haustiere geführt.







